Telefonrechnung als Messinstrument? Warum nicht?

Die Erfolgs-Messung muss machmal gar nicht während des Events stattfinden. Die vermeintliche Unmöglichkeit der Messung lässt sich umgehen, indem Erfolge und damit verbundene, messbare Größen nicht auf der Veranstaltung selbst, sondern in größeren Zusammenhängen gesucht werden.

Ein Beispiel gefällig? Stellen Sie sich vor, ein Weltweit tätiges Unternehmen will die Zusammenarbeit zwischen seinen Firmen verbessern und lädt Mitarbeiter zu einem Workshop ein, bei dem es um besseres Verständnis und die Initiierung von Zusammenarbeit geht. Was kann – sogar kurzfristig – gemessen werden? Zum Beispiel die Steigerung der Kommunikation. Über die Telefonrechnung, über den Datenverkehr zwischen den unterschiedlichen Firmen, über Reisetätigkeiten. Und mittelfristig natürlich auch über die Anzahl der multi-nationalen Projekte.

So lässt sich der Erfolg dieses Workshop-Events messen, ohne dass die Gäste beobachtet oder befragt werden. Dieses Beispiel zeigt auch eine: Sinnhafte Messungen können besser durchgeführt werden, wenn alle Beteiligten eng zusammenarbeiten – und auch Abteilungen unterstützen, die vielleicht mit dem Event gar nichts zu tun hatten wie in diesem Fall IT oder Travel-Management.

Wer diesen (gedanklichen) Aufwand nicht scheut, wird mit belastbaren Zahlen belohnt, die die Wirksamkeit eines Events nachweisen und aus denen sich problemlos auch konkrete Handlungsempfehlungen für die Zukunft ableiten lassen. Unterschiedliche Event-Formate lassen sich testen und vergleichen, Inhalte können optimiert werden. Gleichzeitig unterstützt jede Evaluation die Anerkennung von „Live Kommunikation“ als strategisches Werkzeug. Mit ausreichenden und stabilen Budgets. Für nachweisbare Wirkung.

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